Aus- und Weiterbildungsangebote in Kunst und Kunsttherapie (Mal- und Plastiziertherapie)
Wollen Sie sich künstlerische Grundlagen in anthroposophischer Kunst erarbeiten? Sich in anthroposophisch orientierter Gestaltungs- und Maltherapie aus- oder weiterbilden? Malen, Plastizieren, Tonfeld, Formenzeichnen, Schichttechnik, Nass-in-nass-Technik, Kohlearbeit, Zeichnen, Wahrnehmungsübungen, Kunstgeschichte, Farbenlehre, Goetheanismus usw. Modul 3, Künstlerische Grundlagen, besteht aus frei wählbaren Kursen; diese können jederzeit besucht werden; ein Portfolio mit Ausstellung und Vortrag rundet Modul 3 ab und berechtigt zum Erhalt des Modulzertifikats 3 Künstlerische Grundlagen. Dieses ist Bedingung für den Eintritt in die therapeutische Ausbildung. Vorbildungen können angerechnet werden mittels Anrechnung fremder Lernleistung/AfL.Es besteht die Möglichkeit, die gesamte Ausbildung (Module 1 - 7) ab 2029 (Start nächste Therapieausbildung) oder ab sofort einzelne Module bzw. Teilmodule (alle staatlich anerkannt) oder einzelne Kurse als EMR- und ASCA zertifizierte Weiterbildung zu besuchen.
Ausbildungsangebot:
Anthroposophischer Studiengang Kunsttherapie, Fachrichtung Gestaltungs/Plastizier- und Maltherapie, mit Vertiefungsmöglichkeiten (u.a. nach Margarethe Hauschka, Liane Collot d'Herbois, Eva Brenner, Heinz Deuser (Tonfeld), Ingrid Riedel, Harald Hüttich, Werner Kleiber u.a.)
Start:
Künstlerische Grundlagen (Modul 3: frei wählbare Tage und Jahresarbeit - idealerweise bis zum Beginn der therapeutischen Ausbildung, ansonsten parallel zu den therapeutischen Modulen).
Ein Quereinstieg in den laufenden Ausbildungsgang ist mit entsprechender kunsttherapeutischer Vorbildung möglich, falls Platz ist. In die Grundlagenkurse ist der Eintritt ohne Vorbildung möglich.
1.5 Jahre künstlerische Grundlagen (Modul 3 oder andere Vorbildung absolviert, die angerechnet werden kann)
+
3.5 Jahre therapeutische Ausbildung (M1, M2, M4,M5, M6, M7) bis zum Zertifikat Kunsttherapie
(Berechtigung zur Abrechnung mit Komplementärversicherern und zur Anmeldung an die eidgenössische Höhere Fachprüfung HFP-KST).
Klinische Praktika: Orte und Zeiten individuell wählbar ab Mitte der Ausbildung. Vorher Hospitationen und Proband:innen-Arbeit.
Unterrichtstage: Samstag (inkl. Abend) und Sonntag; M1 ca. einmal pro Monat Freitag und Samstag. M1 kann auch anderswo absolviert werden.
Dozent/innen-Team:
Engagiert, berufserfahren, vermittlungserprobt, zertifiziert.
Zertifikate/Abschlüsse:
Der Studiengang ist ein staatlich anerkannter Vollanbieter für alle Module 1-7. Das Zertifikat Kunsttherapie (Modulzertifikate 1–7) dient als Grundlage für das Abrechnen mit Komplementärversicherern (via EMR und ASCA) und für die Anmeldung zur Höheren Fachprüfung HFP-KST.
Ausbildungskosten können via Subjektfinanzierung bis maximal 10'500.– Fr. (max. 50 % der selber einbezahlten Studiengebühren) nach Absolvieren der Höheren Fachprüfung zurückgefordert werden.
Weiterbildungsangebote:
Module und Kurse stehen erfahrenen Kunsttherapeut:innen aus allen Methoden offen.
Modul Künstlerische Grundlagen, Vertiefungsmodule Gestaltungs- und Maltherapie nach Hauschka, Collot d'Herbois, Eva Brenner, Formenzeichnen, Plastizieren mit Tonerde nach Hüttich und Kleiber, Kohlearbeit, Schichtttechnik, Nass-in-nass-Technik, Märchengestaltung, Goetheanismus, Kunstgeschichte, Farbenlehre, Wahrnehmungsübungen, Trauerarbeit, Kurse in Selbsterfahrung, Tonfeld, Figurenspiel und andere
Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.
Individualstudium möglich.
Vorleistungen können angerechnet werden. Quereinstieg möglich, falls Plätze frei sind. Viel Praxis und angewandte Theorie.
Besuch einzelner Module und Kurse möglich.
Weitere Angebote: Intermediale Kunsttherapie, Tonfeld, Kunsttherapie nach Eva Brenner, kunstbasierte Supervision in der Gruppe und einzeln, Begleitung Forschungsarbeit Höhere Fachprüfung, Intensivwochen, Intensivkurse auf Anfrage.
Vorbereitungskurse auf die Höhere Fachprüfung für alle Fachrichtungen.
Anerkennungen
- OdA ARTECURA/eidg. anerkannte Modulzertifikate 1 - 7
- Zertifikat Kunsttherapie, Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie (staatlich anerkannt/OdA ARTECURA)
- - zur Registrierung bei Krankenkassen, EMR, ASCA mittels Zertifikat Kunsttherapie, zusätzlich Bezug des AnthoMed-Labels (iARTe-Anerkennung)
- - zur Anmeldung an die Eidg. Höhere Fachprüfung HFP (im Anschluss an das Zertifikat Kunsttherapie nach 2 Jahren Berufspraxis mit mindestens 50% Berufspraxis)